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13.03.13

Schülerwettbewerb zur H2-Technik

Praxisphase in Herten eingeläutet

20 Schülergruppen erreichten am 8. März im Revuepalast Herten, gleich neben dem H2-Anwenderzentrum, die Praxisphase im Wettbewerb für ein kommunales Energiekonzept mit Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik.

Fast 100 Teilnehmer, darunter auch Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, waren gekommen, als den besten 20 von ursprünglich 130 Gruppen ein Baukasten - die "Fuel Cell Box" - überreicht wurde. Damit sollen sie bis Mitte Mai eine Lösung für die Energieversorgung einer Modellkommune entwickeln. Den fünf besten Gruppen winken am Ende attraktive Preise.

Der Wettbewerb wird von der EnergieAgentur.NRW und der h-tec GmbH veranstaltet und soll Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 11 die Zukunftstechnologien Wasserstoff und Brennstoffzelle näher bringen. Schirmherr ist NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel.
Das h2-netzwerk-ruhr unterstützt den Wettbewerb und hatte zur Übergabe der Fuel Cell Boxen nach Herten eingeladen.

"Auch in Herten spielen Zukunftstechnologien und erneuerbare Energien eine zentrale Rolle", sagte Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, "deshalb freut es mich ganz besonders, die jungen Leute mit ihren innovativen Ideen hier begrüßen zu dürfen."

Auch Dr. Heinz Baues, Abteilungsleiter für Klima und Zukunftsenergien im Klimaschutzministerium NRW, freute sich über die anhaltende Resonanz der Schüler auf den Wettbewerb: "Offensichtlich hat es den Jugendlichen wieder viel Spaß gemacht, die Brennstoffzellentechnik wissenschaftlich zu untersuchen. Genau das wollen wir mit diesem Wettbewerb erreichen; die Neugier für Technik bei den jungen Heranwachsenden wecken und sie mit dieser Begeisterung zum Studium oder zur Ausbildung in diesem Bereich anregen. Das bringt qualifizierten Nachwuchs und innovative sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze für das Energie-, Industrie- und Klimaschutzland Nordrhein-Westfalen."

An den bisherigen acht Ausschreibungen hatten mehr als 1.280 Teams mit rund 3.500 Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Unter den 20 nun qualifizierten Teams sind mit je einer Gruppe aus Dortmund, Duisburg, Gladbeck und Recklinghausen auch einige aus dem Ruhrgebiet vertreten. 

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde das Anwenderzentrum mit dem Demonstrationsprojekt Windstromelektrolyse vorgestellt.